Startschuss für die Zukunft


Landesversammlung beschließt Zukunftsprojekt. Die Zukunft des Bayerischen Roten Kreuzes schon heute gestalten: Unter diesem Motto stand die 39. Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes am 20. Juli 2019 in Kempten im Allgäu. Im Fokus standen die Beratung und Verabschiedung der Ergebnisse des Verbandsentwicklungsprojektes „BRK der Zukunft“. Eine Zwischenbilanz.




Dass sich das BRK fortlaufend neu ausrichten und positionieren muss, um für die großen humanitären, sozialen und sicherheitspolitischen Herausforderu­ngen der Zukunft vorbereitet zu sein, steht mit Blick auf den sich schon heute abzeichnenden Fachkräftemangel und die steigenden Belastungen der ehrenamtlich Arbeitenden außer Frage.

„Wir müssen uns ständig hinterfragen und verbessern“

Präsident Theo Zellner in seiner Ansprache auf der 39. Landesversammlung des BRK.

Über zwei Jahre haben sich hunderte Mandatsträger – ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BRK – im Entwicklungsprojekt „BRK der Zukunft“ intensiv mit der Zukunft der Rotkreuzarbeit beschäftigt, nun liegen die Ergebnisse vor. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 97 Prozent aller Stimmen verabschiedeten die Delegierten die Umsetzung zusätzlicher Anreizsysteme und Entlastungen für die Ehrenamtlichen, eine bessere Durchlässigkeit bei den Aus- und Weiterbildungen der Einsatzkräfte und die Einrichtung einer Ideen- und Konzeptbörse für die Pflege. Auch die Digitalisierung in den Aufgabenbereichen der Organisation wird aktiv gestaltet.

Unter Aufsicht eines Steuerungsgremiums, das bei der Umsetzung der Projektergebnisse für die nötige Transparenz sorgt, werden im nächsten Schritt unter der Vielzahl der erarbeiteten innovativen Projektvorschläge der Kreis- und Bezirksverbände die wichtigsten ausgewählt und mit Mitteln aus dem Innovations­fonds gefördert. Die Kreis- und Bezirksverbände sowie die Gemeinschaften waren aufgerufen, Projektvorschläge anhand einer Projektskizze bis Ende September einzubringen und zur Umsetzung vorzuschlagen. Parallel werden die sieben Projekt­mitarbeiter für die Themenbereiche Ehrenamt, Fachkräfte, Einsatzdienste und Pflege gesucht, die ab 1. Januar 2020 an der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen arbeiten und somit maßgeblich dazu beitragen, den Verband in die Zukunft zu führen.

„Selbstverständlich werden wir auch in Zukunft die Augen nicht verschließen können vor den Entwicklungen und Anforderungen, die auf uns zukommen und die wir in der Projektarbeit noch nicht gesehen hatten. Auch das hat diese Projektarbeit gezeigt, an der sich so viele im Verband aktiv beteiligt haben: Wir müssen offen sein für Ideen, für Veränderungen und für Kritik, um uns als Verband stetig weiter zu entwickeln. Nur aus einem einzigen Grund: Besser zu werden in der Erfüllung unserer Mission – Menschen helfen.“

Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk

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