BRK Botschafterin Zsá Zsá Inci Bürkle


Leidenschaftlich Bewusstsein schaffen




Die Bühne ist ihre Welt. Als Waldorfschülerin fand Zsá Zsá Inci Bürkle schon früh über die anthroposophische Bewegungskunst der Eurythmie Zugang zu einer Performance-orientierten Ausdrucksweise, im Rahmen der an den Schulen stattfindenden Monatsfeiern wurde sie mit der Bühne und dem Auftreten vor Publikum vertraut gemacht. Als Spross einer Künstler-Familie – sowohl die deutsche Mutter als auch ihr türkischer Vater waren bzw. sind Musiker – entschied sich die 1995 in Pforzheim geborene Zsá Zsá nach einer ersten Mini-Schnupper-Rolle in dem Abschlussfilm einer Filmhochschulabsolventin (bei dem ihre Szene jedoch aus der finalen Fassung herausgeschnitten wurde), ihre Eltern so lange mit dem Berufswunsch Schauspielerei zu nerven, bis diese nachgaben. Die ersten Kinderfilme folgten auf dem Fuß: 2006 debütierte Bürkle als Elfjährige in „Die Wilden Hühner“, auf das mit „Die Wilden Hühner und die Liebe“ und „Die Wilden Hühner und das Leben“ zwei Fortsetzungen folgten. Diversen Auslandsaufenthalten und weiteren Engagements folgte 2015 eine Rolle in „Fack ju Göhte 2“ und 2018 im Fernseh-Zweiteiler „Gladbeck“.

Heute hat sich Zsá Zsá Inci Bürkle einen festen Platz in der Riege der vielversprechenden Nachwuchstalente Deutschlands erspielt. Wichtig bei ihren Rollen sei ihr, „dass die Figur, die ich verkörpere, auch wirklich eine Figur ist. Gerade bei Frauen­rollen ist das nämlich oftmals nicht der Fall. Ich frage mich immer: Könnte diese Figur auch außerhalb des Drehbuches existieren? Und: Welches Frauenbild vermittelt sie jungen Zuschauer*innen?“

Keine Frage: Zsá Zsá Inci Bürkle ist eine haltungsstarke Persön­lichkeit. Und als solche quasi prädestiniert für das Amt der Botschafterin des BRK. Als solche wird sie in den nächsten zwölf Monaten diverse Projekte begleiten, von denen sie glaubt, dass es wichtig wäre, wenn mehr junge Menschen darüber erfahren würden. Die überzeugte Vegetarierin möchte Bewusstsein schaffen für drängende Fragen bei der Arbeit der Hilfsorganisation, denen wir uns stellen müssen. Dabei wird sie die Reichweite ihrer Social-Media­Kanäle nutzen, um mit Postings ihre Zielgruppe an Themen wie Pflege, Zivilcourage und Erste Hilfe heranzuführen. Aware­ness schaffen, aufklären, anstubsen.

„Ich war früher kein Fan davon, anderen meine Meinung aufzuquatschen, aber inzwischen verspüre ich zunehmend das Bedürfnis, Verantwortung zu übernehmen. Themen, die mich berühren, eine Sichtbarkeit zu verschaffen.“

Zsá Zsá Inci Bürkle

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