5 Tipps für ein sicheres Bergvergnügen

5 Tipps für ein sicheres Bergvergnügen


Nicht jeder Gipfel will erstürmt werden, im Gegenteil: Eine gute Planung, besonnenes Handeln und ein umweltbewusstes Wandern sind das A und O für ein Bergvergnügen, bei dem sich Mensch und Natur im Einklang befinden.





1. Körperliche Voraussetzungen
Die sicherste Bergtour beginnt vor der Bergtour. Schwindelfrei sein, Trittsicherheit, gute Kondition und Kraftausdauer in den Beinen haben sind die Basisvoraussetzungen für alpines Wandern. Mit regelmäßigem Ausdauersport wie Radfahren oder Laufen lassen sich gute Grundlagen antrainieren. Die eigenen Fähigkeiten müssen realistisch eingeschätzt werden. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für eine leichtere Tour.

2. Die richtige Planung
Verlassen Sie sich nicht auf Ihren natürlichen Orientierungssinn. Die richtige Auswahl und Planung einer Bergtour sind entscheidend für ihr Gelingen. Informieren Sie sich im Vorfeld mit Landkarten, alpiner Literatur oder bei den alpinen Auskunftsstellen des Deutsche Alpenverein (DAV) über Schwierigkeitsgrad, Gipfelhöhe und Gehzeiten. Nutzen Sie bei längeren, hochalpinen Touren auch Kompass und Höhenmesser.

3. Vorbereitung und Austattung
Adäquate Kleidung und die richtige Verpflegung sind unverzichtbar. Viel Trinken und regelmäßige Pausen sind bei großer Anstrengung wichtig. Je nach Anspruch der Tour benötigen Sie Wanderschuhe oder Bergstiefel. Wechselnde Wetterbedingungen und Schweiß erfordern Funktionswäsche, Pulli, lange und strapazierfähige Hosen, Wetterschutzjacke und Ersatzwäsche. Sonnenschutz, Erste Hilfe Set, Handy, Rettungsdecke, Karten, Kompass und Taschenmesser sind von Vorteil.

4. Für Skitouren
Für Skitourengeher auf Pisten gelten spezielle Verhaltensregeln. Aufstieg nur am Pistenrand vornehmen. Dabei hintereinander und nicht nebeneinander gehen. Besondere Vorsicht vor Kuppen, in Engpassagen, Steilhängen. Keinesfalls gesperrte Pisten begehen. Größte Vorsicht bei Pistenarbeiten - Lebensgefahr! Insbesondere auf Lawinengefahr achten. Keine Skitouren in Skigebieten durchführen, wenn Lawinensprengungen zu erwarten sind.

5. Im Notfall
Sollte trotz guter Vorbereitung doch einmal etwas passieren, ist die zuständige Rettungsleitstelle in Bayern der richtige Ansprechpartner. Bei der Notrufmeldung sind die fünf "W" zu beachten: Wer (Name, Rückrufnummer)? Was (Art und Schwere der Verletzung, Unfallhergang)? Wo (eindeutige Ortsangabe)? Wieviele (Anzahl der Verletzten)? Wann (Uhrzeit des Unfalls)?

Umwelt:
Dringlicher denn je ist heute ein umweltbewusster Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Benutzen Sie, wenn möglich, für die Anfahrt öffentliche Verkehrsmittel. Autos immer auf einem Parkplatz stehen lassen, da ein Parken an Wegrändern oder in Wiesen Schäden an der Natur verursacht. Verzichten Sie aufs Rauchen und auf offenes Feuer. Trockene Wiesen und Wald geraten schnell in Brand. Bleiben Sie immer auf den ausgezeichneten Wanderwegen und nehmen Sie Müll wieder mit. Skitouren nur bei genügend Schnee unternehmen, damit Schäden an Pflanzen vermieden werden. Nehmen Sie Rücksicht auf Wildtiere. Keine Hunde mitnehmen und Wandern oder Skitouren nach der Dämmerung vermeiden.

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